FDP Hockenheim fordert individuelle Förderung und Bildungsvielfalt

Kommunale Umsetzungsvorschläge für die Landtagswahl 2026

Im Vorfeld der Landtagswahl 2026 setzt die FDP Hockenheim auf eine klare Bildungspolitik, die individuelle Förderung, Leistungsorientierung und Vielfalt der Schulformen in den Mittelpunkt stellt. Dies entspricht den Zielen des Landesverbandes der FDP Baden-Württemberg unter Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke.

„Jedes Kind soll entsprechend seiner Stärken und Begabungen gefördert werden. Bildung ist der Schlüssel für Chancengleichheit, wirtschaftliche Zukunft und gesellschaftlichen Zusammenhalt“, erklärt die Vorsitzende der FDP Hockenheim, Julia Klein.

Bereits in den vergangenen Jahren wurden in Hockenheim wichtige Fortschritte erzielt, vor allem am Gymnasium. Aktuell müsse jedoch der Fokus stärker auf die Realschule gerichtet werden, um auch hier die bestmöglichen Voraussetzungen für die Schülerinnen und Schüler zu schaffen. Zudem wurden zwei Grundschulen erfolgreich in das Startchancen-Programm integriert, sodass Kinder bereits frühzeitig gefördert und optimal auf die weiterführenden Schulen vorbereitet werden.

Zu den Kernforderungen der FDP Baden-Württemberg zählen der Erhalt und die Stärkung aller Schulformen, die stärkere Förderung der beruflichen Bildung und dualen Ausbildung, der Ausbau frühkindlicher Bildung und Sprachförderung für Zugewanderte sowie die Rückkehr zur Grundschulempfehlung und die Stärkung von G9 am Gymnasium.

Die FDP Hockenheim möchte diese Landesziele konkret in der Kommune umsetzen. Dazu gehören die Einführung freiwilliger Förder- und Begabungsprogramme an Grund- und weiterführenden Schulen, Kooperationen mit lokalen Unternehmen für praxisnahe Einblicke in Berufe sowie die Organisation regionaler Berufsinformationsmessen und Mentorenprogramme, die Schülerinnen und Schüler und lokale Betriebe verbinden. Im Bereich frühkindliche Bildung sollen Kita-Plätze mit zusätzlichem Fokus auf Sprachförderung ausgebaut und Eltern-Kind-Workshops zur frühzeitigen Unterstützung der Sprach- und Lesekompetenz angeboten werden.

Darüber hinaus setzt die FDP Hockenheim auf die Verbesserung der digitalen Infrastruktur in Schulen durch moderne IT-Ausstattung und digitales Lehrmaterial sowie Schulungen für Lehrkräfte, um digitale Medien gezielt im Unterricht einzusetzen. In Hockenheim wurde hier bereits viel erreicht, dennoch darf nicht nachgelassen werden, um den Fortschritt dauerhaft zu sichern. Lehrkräfte müssen sich mit der neuen Situation auseinandersetzen und gut ausgebildet sein, damit die Schüler effektiv lernen können. Auch die transparente Kommunikation und die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürgern spielen eine zentrale Rolle.

„Mit diesen Maßnahmen wollen wir sicherstellen, dass die Kinder in Hockenheim bestmöglich gefördert werden – unabhängig von Herkunft oder Leistungsniveau. Wir setzen auf Vielfalt, Eigeninitiative und die enge Zusammenarbeit mit lokalen Partnern“, so Frank Köcher-Hohn.