Wir brauchen keine ideologischen Schuldebatten, sondern praktikable Lösungen
Zu Gast war der FDP-Landtagskandidat Holger Höfs, der sich den interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie den Wahlkampfhelferinnen und Wahlkampfhelfern der FDP Hockenheim vorstellte. Höfs betonte die große Bedeutung der Landtagswahl: „Diese Wahl wird entscheidend dafür sein, in welche Richtung sich die Politik in Baden-Württemberg entwickelt. Die FDP steht in unserem Land seit jeher für eine verlässliche, liberale Politik“, so Höfs.
Baden-Württemberg sei das einzige Bundesland, in dem die FDP seit Gründung ununterbrochen im Landtag vertreten sei – ein deutliches Zeichen für die starke liberale Tradition im Land. Die Freien Demokraten betrachten die Landtagswahl 2026 als „Mutter aller Wahlen“, da ein starkes Ergebnis in Baden-Württemberg auch der Bundespartei neue Impulse geben könne.
Zu den zentralen Themen des Wahlkampfs zählen laut Höfs vor allem Wirtschaftspolitik und Bildung – zwei Bereiche, die auch in Hockenheim von besonderer Bedeutung sind.
FDP-Stadtrat Frank Köcher-Hohn unterstrich die Notwendigkeit zusätzlicher Gewerbeflächen: „Für die Neuansiedlung innovativer Unternehmen im Bereich Hockenheim benötigen wir dringend neue Gewerbeflächen. Nur so können wir im Wettbewerb bestehen und die regionale Wirtschaft stärken. Dabei braucht es eine verantwortungsvolle Flächenpolitik, die ökonomische und ökologische Belange gleichermaßen berücksichtigt.“
Auch die Bildungspolitik war ein zentrales Thema des Abends. „Unsere Realschule ist sanierungsbedürftig – hier muss dringend gehandelt werden“, erklärte FDP-Stadtrat Christian Kramberg. „Gute Bildung ist die Voraussetzung für Chancengerechtigkeit und wirtschaftlichen Erfolg.“
Die FDP Baden-Württemberg setzt sich für eine moderne und leistungsfähige Bildungslandschaft ein. Dazu gehören ein dauerhaftes Investitionsprogramm für Schulgebäude und digitale Ausstattung, mehr Eigenverantwortung der Schulen bei Personal- und Budgetentscheidungen sowie ein flexibles, durchlässiges Schulsystem mit individueller Förderung. Höfs betonte abschließend: „Wir brauchen keine ideologischen Schuldebatten, sondern praktikable Lösungen, damit Kinder in Hockenheim und im ganzen Land die besten Bildungschancen erhalten.“
Im Rahmen des Abends verabschiedete die FDP Hockenheim auch Philipp Kramberg, der seine Tätigkeit als Gemeinderat aus beruflichen Gründen beendet. Die Ortsvorsitzende Dr. Julia Klein würdigte sein Engagement: „Mit Philipp Kramberg verlieren wir einen engagierten, sachkundigen und stets lösungsorientierten Mitstreiter, der liberale Werte in der Stadtpolitik mit Leidenschaft vertreten hat. Wir wünschen ihm für seinen neuen beruflichen Lebensabschnitt in Hamburg alles Gute und viel Erfolg.“
Die FDP Hockenheim kündigte an, in den kommenden Monaten aktiv den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern zu suchen und bei Infoständen zur Landtagswahl 2026 über liberale Lösungen für die Zukunft von Stadt und Land zu informieren.